Nelly und Peggy Steinbach spielten in der Vorrunde gegen die Teams Türkei 1, Ungarn und Weißrussland. Dabei konnten nur die Damen aus Weißrussland ihnen etwas entgegensetzen. Die beiden anderen Matches bestanden fast nur aus Aufschlägen und direkten Punkten aus der Annahme und dauerten weniger als 30min.

Inga Ragutt und Lina Lange hatten Pech bei der Auslosung. Sie trafen schon in der Gruppenphase auf die beiden ersten Teams aus Russland und der Ukraine. Als Beachneulinge waren sie dabei überfordert und verloren beide Matches deutlich.

Vierte in der Gruppe waren die Ghanaer, die leider nicht antreten konnten, weil sie kein Einreisevisum bekommen hatten. Diese

Im Achtelfinal verloren die deutschen Damen ein bisschen die Nerven und trafen keinen Aufschlag mehr.

GER2 – BLR

Trotz einer anhand einer Videoanalyse angepassten Taktik war der Druck auf das unerfahrene Team zu groß und es ging gar nichts. Die Weißrussinnen trafen jede Linie und spielten ein sehr gutes Spiel. Linas Langes druckvollen Aufschläge, die sonst einige direkte Punkte ausmachen,  flogen immer wieder ins Aus oder blieben an der Netzkante hängen. Die Neven spielten einfach nicht mit. Es gelang ihnen  nicht, ihre Nervosität abzulegen, sie verloren 0-2 (9:21/15:21).

Fazit: Erfahrung gesammelt für die nächsten internationalen Wettkämpfe

GER1 – RUS2

In der Videoanalyse des vorherigen Spiels der Russinnen zeigte sich das Team als unangenehmer, aber besiegbarer Gegner. GER1 nahm sich vor, die Gegner mit druckvollen Aufschlägen und gezielten Angriffen zu Fehlern zu zwingen, da Aufschlag die größte Stärke der Schwestern Steinbach ist.

Bereits zu Beginn des Spiels zeigt sich allerdings, dass die Aufschläge auch bei GER1 nicht präzise genug funktionierten. Dazu leisteten sich die Deutschen viele Aufschlagfehler, so dass der Plan nicht aufging. Extreme Temperaturen forderten zudem ihren Tribut, Peggy Steinbach kämpfte mit Kreislaufschwäche. Am Ende ein schwaches 0-2 Ergebnis (10:21/14:21). Da wäre mehr drin gewesen

Spiele um Platz 5. – 8.

Kaum war die Niederlage verdaut, spielte GER1 noch am gleichen Nachmittag gegen das Team aus Weißrussland. Zu Beginn lagen Steinbach/Steinbach schnell mit 0:7 zurück. Der Frust über das verlorene Viertelfinale war den beiden noch anzumerken. Sie kämpfen sich mit  guten Aufschlägen zurück ins Spiel und schafften es am Ende des Satzes bis auf 20:19 heranzukommen. Es reichte dann aber doch nicht zum Satzgewinn.

Die beiden folgenden Sätze gestalteten die beiden Schwestern deutlicher und konzentrierter für sich. Ein unnötiger Satzverlust steigerte die Konzentration und Angriffssicherheit, so dass am Ende der 2-1 (19:21/21:17/15:9) Sieg der jungen Deutschen stand.

Spiel um Platz 5./6.

GER1 traf im letzten Spiel auf RUS1, die überraschend im Viertelfinale unterlagen. Die schnellen, fast fehlerfrei spielenden kleinen Russinnen setzen die Deutschen mit starken Aufschlägen unter Druck.

Aber die abgesprochene Taktik des deutschen Duos ging auf und viele kurz gespielte Bälle wurden erfolgreich von den beiden Steinbachs verteidigt. Doch der Glaube an einen Sieg fehlte und führte dazu, dass das Spiel eindeutig an die Russinnen ging. 0-2 Endergebnis (16:21/10:21).

 

 

 

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