Allgemein

Oliver Witte gelang ein guter Einstieg in den Wettkampf. Er gewann seine beiden ersten Gruppenspiele gegen den Japaner Ayumu Ohta und gegen den Taiwaner Cheng-I Huang jeweils in zwei Sätzen und wurde damit Gruppenerster.

Teampartner und Deaflympics Debütant Jan Burike musste ungesetzt gleich gegen zwei starke Gegner antreten und verlor zweimal 0-2 gegen Heng Bock Francis Tan aus Malaysia und den Lithauer Ignas Reznikas.

Im Doppel schlugen Burike/Witte souverän die Koreaner Shin/Woo in zwei Sätzen, mussten aber eine Niederlage gegen Mahesh/Daboo aus Indien einstecken. Als Gruppenzweiter rücken sie dennoch in die Runde der letzten 32 auf.

Samsun 25.07.2017

Sportschießen – Silber im KK 3Stellungskampf

Colin Müller vom liegend Wettkampf rehabilitiert

So hieß der erste Kommentar von Trainer Zisselsberger zu Müller Bronzemedaille. Müller zog mit zweitbestem Ergebnis ins Finale ein, hielt sich kniend und liegend im Mittelfeld und zog dann stehend an. Es kam zu einer Irritation als Kostic Waffe Ladehemmung hatte und die Kugel aus dem Lauf entfernt werden musste. Äußerlich ruhig, aber innerlich verunsichert, beendete Müller den Wettkampf mit einem Rückstand von 1,8 Ringen hinter Mösching und Choi.

Tennis – Damen Einzel

Verena Fleckenstein das erste Mal im Einzelturnier im Deaflympics Halbfinale

Fleckenstein geht verkrampft auf den Court gegen die unberechenbare Marine Beney aus Frankreich. Die Anweisung vorn Trainer Vonthein war: keine langen Ballwechsle, die Gegnerin mit Stoppbällen und langer Cross Vorhand über den Platz jagen. Es stand schnell 4:1 für die Deutsche, dann wurde sie unsicher, ließ die Gegnerin zum 5:3 herankommen, mit dem 2. Spielball macht Fleckenstein dann den Sack zu, der erste Satz ist gewonnen.

Der 2. Satz nahm einen deutlich besseren Verlauf für Beney, Fleckenstein holt den Break zum 5:2, lässt Beney wieder auf 5:5 herankommen, dann verwandelt Fleckenstein den Matchball zum 6:5, Beney macht einen Doppelfehler und auch der zweite Satz geht an die Deutsche.

Radsport – Mountainbike Herren und Damen

Im MTB Wettkampf geht Luise als deutsche Favoritin an den Start, gemeinsam mit Teamkollegin Isabelle Boberg. Ihr Rennen ist nicht von Glück gekrönt. Ihr bricht in der zweiten Runde die Gangschaltung weg, sie kann sie nur mühsam bedienen. Trotzdem beendet sie ihr Rennen auf Platz Vier.

Text: Anne Köster, Bild: Anton Schneid & Pit Schöler

Samsun, 25.07.2017

Nele Alder-Baerens holt Silber

Eine Medaille stand nicht im Fokus der ehrgeizigen Berlinerin, die 10000m sollten vor allem eine weitere Trainingseinheit in Hinblick auf den Marathon am 29.07. sein. Alder-Baerens lief von Beginn an zusammen mit der Chinesin Chunhua Yang ein Rennen mit viel Tempowechsel, ab der 11 Runde setzten sich beide klar ab. Auf den letzten 200m griff Alder-Baerens an, Yang holte schnell auf, überholte auf den letzten Metern und ging wenige Sekundenbruchteile vor der Deutschen über die Ziellinie.

Felicitas (Fee) Merker – erstes Deaflympics Edelmetall

DGS: Liebe Fee, das ist deine erste Medaille in einem Deaflympics Wettkampf, wie fühlt sich das an?

Fee: Noch habe ich meine Medaille nicht, vielleicht kann ich es dann richtig begreifen.

DGS: Erzähl uns vom Wettkampf: Wie war der erste Tag?

Der Start war viel besser als erwartet, beim Hürdenlauf war ich im Flow, ich bin gestartet, habe mich an Anastasia Kletchkina gehängt und schon war ich im Ziel – ich wusste gar nicht, wie mir geschah – 15,98, Saisonbestzeit. Im Hochsprung wollte ich eigentlich die 1,49 Marke noch knacken, aber auch die 1,44m im Hochsprung waren ausreichend. Dann im Kugelstoßen habe ich mit 10,67m wieder Saisonbestleistung hingelegt, das liegt mir auch viel mehr.

Dann für den 200m Lauf habe ich von Trainerin Klein klare Anweisungen bekommen – die ersten 100m Vollgas, um die andern möglichst zu überholen, ich musste laufen wie sonst nie, ich lasse es sonst eher ruhig angehen. Auch hier habe ich mich wieder an Kletchkina geklebt, mit 27,37 sec. war ich in der Gesamtwertung auf Platz 2.

DGS: Wie sah es an Tag zwei aus?

Fee: Tag zwei war nicht so überzeugend wie Tag eins, aber okay. Im Weitsprung wollte ich eigentlich die 5m Marke knacken, aber 4,90m war akzeptabel und ich lag immer noch auf Platz 2. Kugelstoßen liegt mir viel mehr, ich habe mit 10,67m noch eine Saisonbestleistung geschafft. Zu dem Zeitpunkt hatte mich die Ukrainerin überholt und ich lag jetzt auf Platz drei, ich war aber trotzdem mit 450 Vorsprung auf meine Verfolgerin uneinholbar geworden. Ich hatte noch die 800m vor der Brust, Trainerin Klein wies an, dass ich meine Saison Bestzeit um 2 -3 Sekunden steigere, dann hätte ich mir den 2. Platz zurückerobert. Aber schon nach den ersten 200 Metern merkte ich, wie meine Kräfte schwanden, die Beine waren müde und ich habe es nicht geschafft.

DGS: Deaflympics Bronze ist trotzdem ein sagenhafter Erfolg, herzlichen Glückwunsch! Wie ist dein Fazit zum Wettkampf?

Fee: Für mich war alles eine echte Achterbahnfahrt, ich wollte hier in Samsun als mein Saisonhöhepunkt Bestleistungen erreichen, das habe ich geschafft. Und natürlich habe ich mit einer Medaille geliebäugelt, dass mir das gelungen ist, ist einfach Klasse!

DGS: Das finden wir allerdings auch, genieße den Erfolg!

Alexander Bley bleibt eine Medaille versagt

Trotz intensivster Vorbereitungen kam Bley über 1500m als Fünfter ins Ziel. Er hatte ein ausgesprochen schweres Rennen gegen John Koech und Symon Cherono aus Kenia zu laufen. Er lief anfangs gut in der Spitzengruppe mit, fiel dann, nach dem Koech und Cherono das Tempo scharf anzogen, zurück auf Platz fünf, wurde von Jaime Morga aus Spanien auf Platz 6 verdrängt, holte wieder auf, aber die Kenianer zusammen mit dem Weißrussen Aliaksandr Charniak bleiben uneinholbar.

Text: Anne Köster, Bild: Anton Schneid

Samsun, 25.07.2017

Männermannschaft – Neuling Matthias Knöll schlägt sich gut

Es war in Samsun kein leichter Start für die deutsche Herren Mannschaft im Tischtennisturnier. Mark Mechau, Sebastian Schölzel und Neuling Matthias Knöll treffen in ihrer Gruppe auf den Turnierfavoriten China sowie Österreich und Thailand. Im ersten Spiel gegen Österreich fällt somit schon die Entscheidung, ob die drei deutschen Herren ins Viertelfinale einziehen. In einer spannenden Partie schlägt sich insbesondere Knöll bei seiner Deaflympicspremiere im wichtigen dritten Spiel sehr gut Am Ende haben alle drei Spieler beim 3:1 je einen Sieg auf dem Konto.

Die Spiele gegen China (0:3) und Thailand (0:3) sind jeweils eindeutig im Verlauf und Ergebnis. Im weiteren Turnerverlauf steht dem deutschen Team dann mit Taiwan beim Spiel um Bronze ein harter Brocken bevor, zu hart, um den Gegner schlagen zu können.

Insbesondere Mark Mechau kann sowohl in diesem Spiel als auch in den Platzierungsspielen gegen Südkorea (0:3) und Russland (0:3) als Spitzenspieler die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Sowohl seine einmonatige Verletzungspause auf Grund eines Muskelfaserrisses als auch die Absagen der beiden Stammspieler Jan Erik Baron als auch Thomas Bähr machen sich bemerkbar. Am Ende steht so Platz 8 in einem Gesamtteilnehmerfeld von 16 Mannschaften.

 

Damendoppel – eine gute Vorstellung von Debütantin Charis Wernhardt

Die beiden jungen Spielerinnen Annalena Moll und Charis Wernhardt steigen zum Damen Doppel in Turnier ein. Im Auftaktspiel gegen Hribar/Balder (CRO) gibt Deaflympicsdebütantin Wernhardt eine gute Vorstellung, beide Deutschen sind hoch konzentriert, machen es den Gegnerinnen schwer und holen den Sieg nach Hause. Im Achtelfinale tre3fffen sie auf das chinesische Doppel Wang/Lin, ein starkes Doppel gegen die beiden jungen Spielerinnen, die chancenlos mit 0:4 unterliegen.

Herren Doppel – Das Aus im ersten Spiel

Asien dominiert das Turnier, das bekommen auch das Herren Doppel Mechau/Schölzel gleich im Auftaktspiel des Doppelwettkampfes zu spüren. Das taktisch kluge Spiel Schölzels kann die anfänglichen Schwächen von Partner Mechau nicht ausgleichen. Es ist eine hauchdünne Partie mit knappen Sätzen, das Ergebnis spiegelt zwar den Verlauf nicht wieder, eine Niederlage bleibt es dennoch.

Mixed – die Deutschen bleiben chancenlos

Während die Paarung Mechau/Werhardt gegen Yakovenko/Vasylieva (UKR) nicht viel ausrichten können und eine 0:4 Niederlage hinnehmen müssen, fehlt Schölzel/Moll in einem Spiel mit knappen Sätzen und viel Spannung das Quäntchen Glück zum Sieg, im Ergebnis schieden auch sie mit 1:4 aus dem Turnier aus.

In den kommenden Tagen liegen die Chancen bei jedem und jeder Einzelnen.

Text: DGS Tischtennis Sparte & Anne Köster, Bild: Anton Schneid & Danny Gunawan

Radsport Straßenrennen Herren – 100km

Ein Plan geht auf!

Die zuvor aufgestellte Renntaktik ging auf. Steffen Kern sorgt für die ersten 50 km dafür, dass die Lücken geschlossen werden, lässt sich dann zurückfallen und Kilian Deichsel übernimmt seine Aufgabe. Als ursprünglicher Triathlet eine ganz neue Aufgabe für ihn, die er trotz mangelnder Erfahrung sehr gut erfüllt.

Ab Kilometer 50 bricht eine uneinholbare Dreiergruppe mit Dmitry Andreevich, Ivan Vladimirovich /RUS) und Adrian Babic (SVK) aus, Hiltl fährt mit Deichsel weiter ganz vorne in der Verfolgergruppe mit und im großen Schlusssprint erreicht Hiltl mit fast identischer Zeit mit Platz 4, den 7. Platz. Hiltl kann in einem Gesamtteilnehmerfeld von 45 Fahrern mit einer Platzierung unter den TopTen zufrieden sein, die Konkurrenz ist enorm.

Radsport Straßenrennen Damen- 70km

Unglücklich gestürzt

Auch hier stand die Taktik fest, Isabelle Boberg als stärkste im Straßenrennen sollte von ihren beiden Kolleginnen unterstützt werden. Der Plan ging nicht 100% auf. Luise Jungnickel unterstützte als erste und schloss die Lücken, sollte sich aber auch für ihre Paradedisziplin, das MTB Rennen für den Folgetag schonen. Bianca Metz übernahm die Helferrolle, aber bereits bei Kilometer 30 musste sie aussteigen. Boberg war auf sich allein gestellt und fuhr konsequent in der Spitzengruppe. 3 km vor dem Ziel stürzte die Russin Alisa Bondereva vor Boberg, die konnte nicht mehr ausweichen oder abbremsen, stürzte ebenfalls und kam dann „Hand in Hand“ mit ihrer Konkurrentin auf Platz 10 durch Ziel, nachdem sie sich wieder aufgerappelt hatte.

Ein guter Start für die Leichtathleten

Die beiden Siebenkämpferinnen, Felicitas (Fee) Merker und Teamkollegin Nadine Brutscher absolvierten ihre ersten vier Disziplinen, beide favorisieren den Hürdenlauf. Für Merker standen sowieso alle Lieblingsdisziplinen auf dem gestrigen Heptathlon Programm und sie beendete den ersten Wettkampftag auf Platz drei. Brutscher stürzte beim Hürdenlauf und verlor wichtige Punkte, sie belegt zurzeit Platz 6.

100m Sprinterin Georgina Schneid erlief sich den Einzug ins Halbfinale, muss aber noch stark anziehen, um die Teilnahme im Finale in einem großen und enorm starken Teilnehmerinnenfeld zu sichern.

Ganz weit vorn liegt derzeit Alexander Bley, der sich sehr gezielt und mit Höchsteinsatz auf seine Rennen vorbereitet hatte, in seinem Vorlauf dominierte er die Bahn absolut souverän und qualifizierte sich auf Platz 1. Sein Teamkollege Daniel Helmis konnte sich nicht qualifizieren.

Finalist im Luftpistolen Wettbewerb

Einen weiteren Finalisten hatte die Sparte Sportschießen mit Thomas Münchenbach am Stand, am Ende reichte es für Platz acht.

 

Text: Anne Köster, Bild: Pit Schöler, Anton Schneid, Johannes Bildhauer

Samsun, 23.07.201

Kajishita/Oyamatsu (JPN) vs Breitenberger/Tödter 4:6/1:6

Auf Court 2 trafen das deutsche Favoriten Doppel und Deaflympicssieger 2013 auf die Viertelfinalgegner aus Japan mit Reiki Kajishita, den man in Taipeh 2009 das letzte Mal im Deaflympicsturnier gesehen und der damals schon viel Talent gezeigt hatte. Der erste Satz verlief ausgewogen mit knappen Spielsiegen auf beiden Seiten, im zweiten Satz nutzten die Deutschen dann die Schwächen von Oyamatsu gezielter aus, dominierten den Satz in gewohnt druckvollen Zusammenspiel eindeutig, machten kaum Fehler und den Sack mit 6:1 zu.

Laurent/Novelli (FRA) vs Schäffer/Krieg 7:6/6:4

Ein brisantes Match wurde auf Court 1 ausgetragen. Tennislegende Ronald-Oliver Krieg traf im Viertelfinale der Herren zusammen mit Partner Sebastian Schäffer nach 10 Jahren auf seine Erzrivalen aus alten Tage, den französischen Löwen Mikael Laurent, der wie gewohnt mit Vincent Novelli antrat. Krieg wie Laurent gingen mit gemischten Gefühlen auf den Hartplatz.

Schäffer/Krieg legen druckvoll los und nehmen Laurent sofort das erste Spiel ab, indem sie vorwiegend auf Novelli spielen. Die Strategie behalten sie bei, verunsichern den Gegner sichtlich, holen sich den 2. Punkt und bleiben bis zum 3:4 souverän in Führung, die Franzosen machen den Rebreak zum 4:4. Beim 4:5 aus deutscher Sicht kommt es nach einem sehr schönen Ballwechsel wieder zum Break, es steht 5:5. Das Spiel nimmt noch einmal an Fahrt auf, der Altinternationale Kriege lässt will mehr und greift an, wieder steht es 6:5 für Schäffer/Krieg. Aber auch die Franzosen denken nicht daran nachzulassen es kommt zum Tiebreak. Den verlieren die Deutschen den mit 6:8, sehr bitter nach einem so ausgezeichneten Satzverlauf mit erstklassigem Tennis, für die Zuschauer ein echter Genuss.

Den 2. Satz beginnt das deutsche Duo unkonzentriert, verliert sofort das erste Spiel, die Franzosen, sowohl im Aufschlag als auch am Netzt konstant stark, nutzen ihre Chance und die Fehler auf deutscher Seite zu einer schnellen 3:0 Führung. Schäffer/Krieg holen sich den Rebreak zum 1:3, es geht weiter bis zum 2:5. Dann kommt es zu einer kräftezehrenden Aufholjagd bis zum 4:5, Laurent hat Aufschlag, die Deutschen bekommen keine Chance und der Sieg geht an die Franzosen.

Krieg nach dem Spiel;“ Schade, jetzt hätte ich gerne weitergespielt. Ich kann immer noch auf hohem Niveau mithalten. Ein gutes Gefühl“ Laurent zum Auftritt Kriegs nach so langer Zeit:“ Ich habe mich gefreut und mich auch ein bisschen gefürchtet, Ronald wieder auf dem Court zu begegnen, er war immer eine Herausforderung für mich. Inzwischen sind wir beide Trainer wie Spieler und immer noch sehr stark auf dem Court. Sehr schön!“

Panyushkin/Smirnova (RUS) vs Schäffer/Fleckenstein

Nach dem anspruchsvollen Spiel gegen die Franzosen hatte Schäffer mit Mixed Partnerin Fleckenstein eine weitere Kraftprobe vor der Brust, das junge extrem ehrgeizige und erfolgreiche Spitzenduo Panyushkin/Smirnova. Die Deutschen verkauften sich teuer, unterlagen im 1. Satz mit 4:6, im 2. Satz mussten sie aufgeben, Schäffer war der Anstrengung nicht gewachsen und musste bei 2:4 aufgeben.

Nachdem alle drei Herren im Einzelturnier Viertelfinale ausgeschieden waren, steht Verena Fleckenstein heute Nachmittag gegen die die Französin Marine Beney auf dem Court und das Doppel Breitenberger/Tödter morgen im Halbfinale.

Text: Anne Köster, Bild: Pit Schöler, Johannes Bildhauer

Das Team GER 1, Marko Sudy und Max Pähler spielte sich gleich mit einem starken Gegner warm. Den ersten Satz des Matches gegen das Team Grzegorz Luszczewski/Jacek Patola aus Polen verloren sie deutlich. Im zweiten Satz gelang ihnen ein taktisch diszipliniertes Comeback, das ausreichte, das Spiel zu drehen und mit 2-1 zu gewinnen.

Für das zweite Gruppenspiel hatten Sudy/Pähler ein Freilos, da die Ghanaer nicht angetreten waren.

Das dritte Spiel gegen die Ukraine kam im Wettbewerb zu früh. Dem deutschen Duo fehlte noch der Wettkampfrhythmus. Der Aufschlagdruck ließ noch zu wünschen übrig, aber sie spielten trotz allem einen sehr guten ersten Satz.

Im zweiten Satz war ein deutlicher Leistungsabfall auf deutscher Seite zu erkennen, der in einem verdienten 2-0 Sieg für Dmytro Donchenko/Serhii Tarasov aus der Ukraine endete.

Damit zogen Sudy und Pähler ins Achtelfinale ein, wo sie auf die Japaner Yuta Imai/Tatsuya Sei.

Mit großer Hoffnung aber wenig Erwartung startete das zweite deutsche Herrenteam, Tobias Franz/Henrik Templin, sein erstes Spiel gegen die Iraner Hamed Karkani/Mehrad Keshavarz. Den ersten Satz gaben sie ab, aber den zweiten Satz gewannen sie deutlich. Der dritte Satz war eine einzige Nervenschlacht, die das deutsche Team für sich entscheiden konnte.

Der Sieg erwies sich als sehr wichtig für den weiteren Turnierverlauf und den Matchball zu spielen war ein sehr emotionaler Moment für den erst 16jährige Henrik Templin.

Im zweiten Gruppenspiel traf GER 2 auf Brasilien. Es war ein ähnliches Spiel wie das vorherige, allerdings gewannen hier die Deutschen der ersten Satz.

Felipe De Oliveira Neto und Alexandre Dale Couto holten sich den zweiten zurück, mussten sich aber in einem aus deutscher Sicht fast perfekten dritten Satz geschlagen geben.

Mit diesem 2-1 Sieg waren Franz und Templin endgültig im Turnier angekommen.

Das dritte Gruppenspiel gegen die starken Russen Rushan A. Dayanov/Maxim Nikolaevich Selyutin verloren sie 0-2, wobei sie am Anfang erstaunlich gut mithalten konnten, später aber schnell in der Leistung zurückfielen. Es reichte für den Einzug ins Achtelfinale.

Im Achtelfinale spielen Franz/Templin gegen die Polen Tomasz Orzel/Sebastian Czaplicki.

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