Erster Gruppengegner der deutschen Handballer war Dänemark. Die Skandinavier hatten in der Vorbereitung auf die Deaflympics bereits ein gemeinsames Trainingslager mit den deutschen DeafBoys durchgeführt, nachdem im vergangenen Jahr bei der EM in Berlin freundschaftlicher Kontakt entstanden war.

Das Spiel startete mit schnellen Angriffen und Gegenangriffen. Schlag auf Schlag fielen Tore auf beiden Seiten, aber schon vor der Halbzeitpause zeigte sich deutlich, dass die Dänen den Deutschen noch nicht gewachsen sind.

Schon in der ersten Spielhälfte verlor die Start-Sieben von Trainer Wolfgang Koch Rechtsaußenspieler Daniel Kinnback durch eine Verletzung.

Für ihn kam Timo Everding, der bei der Europameisterschaft 2016 zum ersten Mal internationale Erfahrungen gesammelt hatte.

Es ging auch sonst hart zur Sache und hagelte 2min Strafen auf beiden Seiten, wobei die Deutschen kurzzeitig in zweifacher Unterzahl spielten und trotzdem noch ein Tor machten.

Meiste Treffer erzielte wie erwartet Sebastian Klein mit 8/1 Toren. Bester Torschütze der Gegenseite war Mads Jensen mit 6 Treffern.

In den letzten Minuten des Matches ließ Wolfgang Koch die ganze Bank einmal Deaflympicsluft schnuppern.  

Am Samstag treffen die Deafboys auf den ewigen Favoriten Kroatien. Die vierte Mannschaft der Gruppe B, Kamerun, konnte leider nicht antreten.

Torschützen Deutschland: Lauckner 1, Kinnback 1, Petersen 3/1, Erdmann 2, Götz 3, Bayer 1, Werling 6, Everding 1, Daungauer 1, Klein 8/1

Torschützen Dänemark: Trillingsgaard 1, Lovig 3, Jensen 6, Lejsgaard 2

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