Traditionsgemäß findet am letzten Tag der Deaflympics vor der Abschlussfeier das Endspiel des Fußball-Turniers statt. Leider wurde dieses ohne offiziellen Transport für die Nationen in einem anderen Stadion ausgetragen, so dass interessierte Zuschauer auf eigene Faust das Spiel besuchen und anschließend auch die Fahrt zur Abschlussfeier selbst in die Hand nehmen mussten. Gern hätten die Deutschen das Endspiel auch angeschaut.

Für das Endspiel hatten sich die Türkei und die Ukraine qualifiziert. Das Spiel endete mit einem 4:3 Sieg der Türkei, nachdem in der regulären Spielzeit kein Tor gefallen war. Auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung. Erst das Elfmeterschießen entschied das Spiel zu Gunsten der Türkei. Eine Besonderheit war, dass ein Deutscher, Ricardo Scheuerer, das Spiel leiten durfte.

Wieder einmal wurden die Nationen sehr früh zur Abschlussfeier in der Yasar Dogu Sports Hall (Basketballhalle) abgeholt, so dass sich schnell die Wartezeit zu einer regen Tauschbörse entwickelte. Pins, Shirts, Polohemden usw. fanden im Tausch wie immer reißende Abnehmer.

Zu Beginn des offiziellen Teils fand eine schöne Performance viel Beifall. Eine Tanzgruppe zeigte alle deaflympischen Sportarten unter Einbeziehung des Deaflympic Logos. Danach begann der Einmarsch der Fahnen aus den teilnehmenden Ländern. Auf Fahnenträger der Nationen hatte man verzichtet, dieses wurde von Volunteers übernommen. Alle Nationen mussten auf den Rängen Platz nehmen. Zuschauer aus Samsun waren nicht zugelassen.

ICSD Präsident Rukhledev dankte der türkischen Regierung und allen beteiligten Stellen für die sehr gute Ausrichtung der Spiele in Samsun. Im Anschluss erklärte er die 23. Sommer Deaflympics für beendet. Die ICSD Flagge wurde eingeholt und von dem türkischen OK an den Präsidenten des ICSD übergeben. Leider konnte Rukhledev kein Land oder eine Stadt als kommende Host City bekannt geben.

Als Abschluss fast eine Wiederholung der Kulturshow aus der Eröffnungsfeier mit viel Tanz und Musik. Nur ein anderer bekannter Sänger der Türkei trat zum Schluss auf. Für die Sportlerinnen und Sportler hätte man sich etwas mehr für das Auge gewünscht.

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