Samsun, 25.07.2017

Männermannschaft – Neuling Matthias Knöll schlägt sich gut

Es war in Samsun kein leichter Start für die deutsche Herren Mannschaft im Tischtennisturnier. Mark Mechau, Sebastian Schölzel und Neuling Matthias Knöll treffen in ihrer Gruppe auf den Turnierfavoriten China sowie Österreich und Thailand. Im ersten Spiel gegen Österreich fällt somit schon die Entscheidung, ob die drei deutschen Herren ins Viertelfinale einziehen. In einer spannenden Partie schlägt sich insbesondere Knöll bei seiner Deaflympicspremiere im wichtigen dritten Spiel sehr gut Am Ende haben alle drei Spieler beim 3:1 je einen Sieg auf dem Konto.

Die Spiele gegen China (0:3) und Thailand (0:3) sind jeweils eindeutig im Verlauf und Ergebnis. Im weiteren Turnerverlauf steht dem deutschen Team dann mit Taiwan beim Spiel um Bronze ein harter Brocken bevor, zu hart, um den Gegner schlagen zu können.

Insbesondere Mark Mechau kann sowohl in diesem Spiel als auch in den Platzierungsspielen gegen Südkorea (0:3) und Russland (0:3) als Spitzenspieler die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Sowohl seine einmonatige Verletzungspause auf Grund eines Muskelfaserrisses als auch die Absagen der beiden Stammspieler Jan Erik Baron als auch Thomas Bähr machen sich bemerkbar. Am Ende steht so Platz 8 in einem Gesamtteilnehmerfeld von 16 Mannschaften.

 

Damendoppel – eine gute Vorstellung von Debütantin Charis Wernhardt

Die beiden jungen Spielerinnen Annalena Moll und Charis Wernhardt steigen zum Damen Doppel in Turnier ein. Im Auftaktspiel gegen Hribar/Balder (CRO) gibt Deaflympicsdebütantin Wernhardt eine gute Vorstellung, beide Deutschen sind hoch konzentriert, machen es den Gegnerinnen schwer und holen den Sieg nach Hause. Im Achtelfinale tre3fffen sie auf das chinesische Doppel Wang/Lin, ein starkes Doppel gegen die beiden jungen Spielerinnen, die chancenlos mit 0:4 unterliegen.

Herren Doppel – Das Aus im ersten Spiel

Asien dominiert das Turnier, das bekommen auch das Herren Doppel Mechau/Schölzel gleich im Auftaktspiel des Doppelwettkampfes zu spüren. Das taktisch kluge Spiel Schölzels kann die anfänglichen Schwächen von Partner Mechau nicht ausgleichen. Es ist eine hauchdünne Partie mit knappen Sätzen, das Ergebnis spiegelt zwar den Verlauf nicht wieder, eine Niederlage bleibt es dennoch.

Mixed – die Deutschen bleiben chancenlos

Während die Paarung Mechau/Werhardt gegen Yakovenko/Vasylieva (UKR) nicht viel ausrichten können und eine 0:4 Niederlage hinnehmen müssen, fehlt Schölzel/Moll in einem Spiel mit knappen Sätzen und viel Spannung das Quäntchen Glück zum Sieg, im Ergebnis schieden auch sie mit 1:4 aus dem Turnier aus.

In den kommenden Tagen liegen die Chancen bei jedem und jeder Einzelnen.

Text: DGS Tischtennis Sparte & Anne Köster, Bild: Anton Schneid & Danny Gunawan

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